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19. August 2017

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Bücher

Die Lindenlüfte sind erwacht. Was wäre der Frühling ohne ein gutes Buch - mit unseren Rezensionsexemplaren

Der Frühling feiert langsam, aber sicher sein langersehntes Comeback. Mit einem Frühjahrsputz möchten wir deshalb all die Rezensionsexemplare zu verschiedensten Themen des Kulturmanagements unter die Leute bringen, die sich über den Winter angesammelt haben. Diesmal haben wir Bücher zu neuen Kooperations-, Kommunikations- und Besucherstrategien im Angebot sowie zu Organisations- und Gründungsfragen und Digitalisierung im Kulturbereich – wie immer im Tausch gegen eine Rezension! Schreiben Sie uns einfach eine Email an redaktion [ät] kulturmanagement.net.

Bernhard M. Hoppe, Thomas Heinze: Einführung in das Kulturmanagement. Themen – Kooperationen – Gesellschaftliche Bezüge, Springer VS 2015. Das Lehrbuch führt kompakt und verständlich in das Fach Kulturmanagement ein und bietet vertiefende Einblicke in die Praxis und in die Theorie der verschiedenen Themenfelder. Studierende und Lehrende des Kulturmanagements sowie Kulturschaffende bekommen Einblicke in folgende Themen: Kulturbegriffe, Management in kulturellen Institutionen und Projekten, Kulturpolitische Rahmenbedingungen des Kulturmanagements, Partner des Kulturmanagements, Strukturen des Kulturmanagements, Kulturtourismus, Kulturmanagement in der pluralen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, Kultur und Publikum und Hinweise auf weitere Literatur.

Besucherforschung und -ansprache

Vera Allmanritter, Audience Development in der Migrationsgesellschaft. Neue Strategien für Kulturinstitutionen, transcript 2017. Deutschland ist ein Einwanderungsland – dies stellt auch Kulturinstitutionen vor die Frage, wie sie Menschen mit Migrationshintergrund für ihre Angebote begeistern und somit zu deren kultureller Teilhabe beitragen können. Was aber sind deren kulturelle Interessen, wodurch zeichnet sich ihr Kulturnutzungsverhalten aus und was sind etwaige Besuchsbarrieren? Vera Allmanritter geht in einer empirischen Studie diesen Fragen nach, liefert einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und stellt praxisnah dar, wie Kulturinstitutionen Audience Development für Menschen unterschiedlicher Milieus und Herkunft betreiben können.

NÖKU-Gruppe, Susanne Wolfram (Hg.), Kulturvermittlung heute. Internationale Perspektiven, Transcript 2016. Wie schafft man kreative Lernumgebungen für BürgerInnen mit verschiedenen soziokulturellen Traditionen und kulturellen Rezeptionsgewohnheiten? Welche Rolle spielen Standort und Geschichte einer Kulturinstitution für Inhalte und methodischen Zugang der Vermittlungsarbeit? Wie lassen sich veränderte demographische Bedingungen in Kulturangeboten berücksichtigen? Diesen und weiteren Fragen, widmen sich WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Architektur, Bildung, Soziale Arbeit und Stadtentwicklung und vermessen Methoden und Formate einer zeitgemäßen Kulturvermittlung aus dem Blickwinkel verschiedenster Länder weltweit.

Irene Doris Wild, Das museale Format Wanderausstellung: Die nachhaltige Esskultur, WVB 2017. Das museale Format Wanderausstellung ist noch wenig unter kulturmanagerialen und kunstkommunikativen Aspekten erforscht, obwohl mobile Ausstellungen zunehmend Erfolg verzeichnen und eine Schwerpunktverlagerung des Museums- und Ausstellungsauftrags festzustellen ist. Gleichzeitig stehen viele Non-Profit-Organisationen vor massiven inhaltlichen und strukturellen Zukunftsherausforderungen, die sich nachteilig auf das Management und das Kulturangebot auswirken. Am Beispiel des interdisziplinären Themas »Nachhaltige Esskultur« zeige Irene Wild, wie Museen mit dem Format Wanderausstellung diese Herausforderungen neu denken können.

Kooperation

Julia Hilgers-Sekowsky, Kooperationen zwischen Museen. Hemmnisse in der Zusammenarbeit und ihre Überwindung, Transcript 2015. Die aktive Ausrichtung auf kooperative, zwischenbetriebliche Beziehungen nimmt eine wichtige Rolle in der strategischen Arbeit von Kulturbetrieben, insbesondere von Museen, ein. Für eine erfolgreiche zwischenbetriebliche Zusammenarbeit unter Beachtung aktueller kulturpolitischer, demographischer und besucherbezogener Entwicklungen müssen jedoch häufig zunächst Barrieren zwischen den Partnern überwunden werden. Julia Hilgers-Sekowsky zeigt, wie die Identifikation von Kooperationshemmnissen gelingen und das gewonnene Wissen zur aktiven Gestaltung von horizontalen Kooperationen genutzt werden kann.

Gründung

Andrea Hausmann, Anne Heinze (Hg.), Cultural Entrepreneurship – Gründen in der Kultur- und Kreativwirtschaft, Springer VS 2016. Der vorliegende Sammelband hat das Ziel, die Besonderheiten von Gründungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft auszuloten und Maßnahmen und Lösungsansätze im Hinblick auf Finanzierung, Förderung, Marketing und Netzwerkmanagement vorzustellen. Renommierte Experten aus Wissenschaft und Praxis beleuchten Chancen und Risiken für Gründungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Best-Practice-Beispiele und Tipps für erfolgreiche Gründungen runden die Inhalte des Sammelbandes ab.

Finanzierung

Marit Haibach, Jan Uekermann, Großspenden-Fundraising – Wege zu mehr Philantropie. Grundlagen, Strategien und praktische Umsetzung, Edition Fundraiser 2017.  Großspenden können Großes bewirken, für Vereine und Stiftungen jeglicher Couleur sowie Institutionen in Wissenschaft, Kultur und Gesundheitswesen enorm hilfreich sein. Große Gaben werden durch Menschen möglich, die damit eigene Vorstellungen verbinden. Diese beiden Pole zusammenzubringen, ist die Aufgabe von Fundraiserinnen und Fundraisern. Dr. Marita Haibach und Jan Uekermann geben mit diesem praxisnahen Buch den kompakten Überblick zum Großspenden-Fundraising im deutschsprachigen Raum. Analysiert werden auch Motive und Wünsche potenzieller Förderer und aktuelle internationale Trends der Philanthropie.

Kultur-Organisation

Stefan Kuntz, Survival Kit für Künstler und Publizisten. Werkzeug für die tägliche und nicht-alltägliche Bürokratie, 11. Auflage, Künstlerrat 2017. Survival Kit wendet sich an Autoren, bildende Künstlerinnen, Filmemacher, Fotografinnen, Schauspieler, Choreografinnen, Kunsthandwerker (die sich als Künstler begreifen), Tänzerinnen, Tanz-, Kultur-, Musik- oder Theaterpädagogen, Stimmlehrerinnen, Ausstellungsmacher, Kulturmanagerinnen, Kulturagenten, Kulturveranstalterinnen, Musiker, Bandleiterinnen, Kostüm-, Masken- und Bühnenbildner, Erzählerinnen, Grafiker, Zirkus-Artistinnen, Varietékünstler und Textildesignerinnen. Das Werk wurde gegenüber den vorherigen Auflagen aktualisiert und um einige Kapitel ergänzt, die vor allem Künstlerinnen ansprechen, die nicht aus dem Bereich der darstellenden Kunst stammen.

Richard de Hoop, Macht Musik. So spielt ihr Team zusammen, statt nur Lärm zu produzieren, Gabal 2012. Richard de Hoop zeigt, wie einfach es ist, Teams harmonisch zusammenspielen zu lassen. Kein Orchester funktioniert, wenn es nur aus Trommeln besteht. Und nicht jeder Musiker ist ein virtuoser Trommler. Entscheidend ist, dass jeder Musiker und jedes Teammitglied die zu seinem Charakter passende Rolle spielt. Richard de Hoop nutzt die Musik als Metapher für erfolgreiche Teams und vergleicht die Charaktere von Menschen mit Musikinstrumenten, um ihre Vielfalt und Bandbreite darzustellen. Die Kunst der Teamführung: Zuhören, sich aufeinander abstimmen und Tag für Tag leidenschaftlich zusammenspielen, damit jedes Teammitglied seine Talente zur Virtuosität entfalten kann.

CIAM-V, Peter M. Lynen (Hg.), Kultur als Staatsaufgabe, CIAM-V 2014/15. Den in diesem Band vorgestellten Beiträgen lag ein gleichnamiges Praxisseminar des CIAM zu Grund, das sich nicht nur lehrend dieser Thematik widmete, sondern in dem die Teilnehmer – Studierende des CIAM und seines Masterstudienganges, inzwischen alles Absolventen dieses Studienganges – forschend tätig wurden und mit eigenen Seminarbeiträgen zu Wort kommen sollten. Die Beiträge verdeutlichen das Spektrum der Auseinandersetzung mit dem Thema Kunst als Staatsaufgabe.

Digitalisierung
 
Barbara Liebermann, Digital ist egal. Mensch bleibt Mensch – Führung entscheidet, Gabal 2017. Digitalisierung – so what? Im digitalen Zeitalter ändert sich vieles rasend schnell – gerade im Business. Das verunsichert viele Führungskräfte, denn sie sehen sich in unserer vernetzten Welt mit ganz neuen Herausforderungen und Fragen konfrontiert wie: Welche Auswirkungen hat die steigende Komplexität und zunehmende Vernetzung auf Führung? Welches Führungsverhalten ist künftig gefragt? Wie kann ich meine Mitarbeiter – vor allem die Digital Natives im Team – für mich, meine Ideen und Vorhaben begeistern? Und: Welches Führungsverhalten ist in der Unternehmenswelt von heute und morgen gefragt?

Axel Vogelsang, Barbara Kummler, Bettina Minder, Der digital erweiterte Erzählraum. Leitfaden zum Einstieg ins Erzählen und Entwicklen von Online-Offline-Projekten im Museum, Hochschule Luzern – Design & Kunst 2016. Der Einsatz von Smartphones und sozialen Medien verwischt zunehmend die Grenzen zwischen Realraum und virtueller Welt. Auch die Museumsarbeit bleibt davon nicht unberührt. Dieses Buch beschreibt, wie Social Media und mobile Geräte als Erweiterung des musealen Erlebnis- und Erzählraumes genutzt werden, wie man Museumsinhalte mediengerecht und medienübergreifend verwertet, aber auch ,wie man das Geschehen vor Ort mit digitalen Aktivitäten verknüpft und wie man den Besucher mit einbindet. Zudem erklärt dieser Leitfaden, wie man solche Massnahmen nach strategischen Zielen ausrichtet und evaluiert und welche Tools man für diese Aufgaben einsetzt.

27.03.2017, Julia Jakob
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