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19. August 2017

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Arts Management Quarterly No. 125: cooperation and collaboration

Wenn im Kulturbereich Ressourcen geschont, übergreifende Strategien entwickelt oder Knowhow von einem Bereich auf den anderen übertragen werden sollen, dann ist schnell ein Allheilmittel in aller Munde: Kooperation. Am besten soll doch überall und immer kooperiert werden und am Ende wird alles gut. Doch wie gestaltet sich eine Zusammenarbeit wirklich zielführend für alle Beteiligten?

Die aktuelle Ausgabe „Cooperation and Collaboration in Arts Management“ des internationalen Arts Management Quarterly nimmt diese Überlegung zum Ausgangspunkt, um über konkrete Beispiele von Kooperationen und Kollaborationen im Kulturbereich zu berichten, mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Forschung zu unterfüttern und wegweisende Projekte und Plattformen vorzustellen.

Was genau Zusammenarbeit in einem konkreten Fall bedeutet, hängt sehr davon ab, was sich die Beteiligten von dem Prozess erhoffen. Es können Kooperationen zwischen verschiedenen Branchen eingegangen werden, zum Beispiel zwischen Kulturinstitutionen und Wirtschaftsbetrieben oder Startups. Möglich sind selbstverständlich auch Projekte der internationalen Zusammenarbeit und des Kulturaustauschs, sei es in Bildungsfragen oder durch Maßnahmen, die Künstlern und Kreativen des Zugang zu ausländischen Märkten erleichtern sollen. Zudem gibt es einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen kooperieren und kollaborieren: Während eine Cooperation beispielsweise auch passiv bestehen kann, etwa in der Annahme einer Schirmherrschaft für ein Projekt oder durch das Bereitstellen von Informationen und Ressourcen, meint Collaboration die tatsächliche Zusammenarbeit an einem gemeinsamen Projekt für ein Ziel, das die Beteiligten miteinander teilen.

Dabei spielt das kollektive Handeln und Erreichen von Zielen nicht nur deswegen im Kulturmanagement eine große Rolle, weil kulturelle Prozesse und die Produktion kultureller Inhalte immer in enger Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Gruppen oder Individuen entstehen, sondern um so mehr im aktuellen wirtschaftlichen Kontext, der von krisenhaften Einbrüchen gekennzeichnet ist. Gerade für den Kulturbereich, der auch im internationalen Raum zumindest teilweise von öffentlichen Geldern abhängig ist, wird die Suche nach nachhaltigen und unabhängigeren Wirtschaftsmodellen immer dringender. Kooperative oder Genossenschaftsmodelle können hier eine Möglichkeit sein.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre über „Cooperation and Collaboration“ im aktuellen Arts Management Quarterly und freuen uns, wenn Sie Inspiration, Wissen und Ansatzpunkte für ein als kooperativ agierendes Kulturmanagement für sich mitnehmen!

Inhalt

  • Embracing collaboration, von Sammy McManus
  • Why do performing arts companies set up cooperative organizations, and why does it matter?, von Christine Sinapi und Edwin Juno-Delago
  • All EARS on Asia, von Jani Joenniemi
  • Cultural crossovers in Utrecht and the Netherlands, von Annelies van der Horst und Brett Bannink
  • Sometimes listening is more important than talking. From cooperation to collaboration, von Sarah Herke
  • Museums and Creative Industries. A joint venture for shaping access to culture, von Ineta Simansone
  • Museum Rocket. Making a case for collaborations between young entrepreneurs and museums, von Claire Solery und Diane Drubay
     

Download von Arts Management Quarterly No 125 zu “Cooperation and collaboration in Arts Management”

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Eva Göbel
30.11.2016, Eva Göbel
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